23. September 2018
 Beide Steinheimer Judoteams schaffen es ins Finale

Bei den Bezirksmannschaftsmeisterschaften der Jugend unter zwölf Jahren konnte das JudoTeam Steinheim in Heubach zwei Mannschaften stellen. Beide Teams gewannen ihre Vorrundenkämpfe und zogen ins Finale ein.

Die Mannschaft JudoTeam »Steppi« musste mit fünf Kämpfern auskommen. Bei sieben Gewichtsklassen pro Mannschaft durfte somit maximal ein Kämpfer eine Niederlage einstecken, um den Sieg zu sichern. Schon im Auftaktkampf gegen das voll besetze Judozentrum Heubach gelang das den Kämpfern aus der Urmenschenstadt sehr gut. Valentin Fleischle, Piet Morlok, Tim und Ole Kunkel punkteten vorzeitig. Beim 4:2-Zwischenstand war die Niederlage von Oskar Becker leicht zu verschmerzen. Mit einem souveränen 5:2-Sieg gegen den JC Bietigheim zogen die »Steppis« in Halbfinale ein.

Steinheims »Tiger« starteten mit einem überraschend klaren 5:2-Sieg gegen den JC Kano Heilbronn. Für die Punkte sorgten Joshua Hall, Tim Schneider, Leo Rieg, Milo Ernstmeier und Felix Eigen. Knapper wurde es gegen die TSG Backnang. Beim Stand von 3:3 konnte Dylan Wiebeck seinen Kampf glücklich für sich und das Team entscheiden und somit stand auch das zweite Steinheimer Team in einem Halbfinale. Die »Tiger» trafen dort auf den Lokalmatadoren und machten ihre Sache genauso gut, wie zuvor die »Steppis«. Mit einem 4:2 zogen sie in das Finale ein.

Das Steinheimer Quintett der »Steppis« stand im Halbfinale dem JC Kano Heilbronn gegenüber. Das Team ging mit 3:0 in Führung. Zwei Punkte mussten sie kampflos abgeben und die Niederlage von Tim Kunkel brachte für Heilbronn den Ausgleich. Der letzte Kampf musste die Entscheidung bringen. Oskar Becker setzte sich dabei mit einem Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) gegen seinen Kontrahenten durch und damit standen beide Steinheimer Teams im Finale.

Den Endkampf entschieden die »Steppis« mit 5:1 für sich. (tk)

Foto: Team „Steppi“: Piet Morlok, Ole und Tim Kunkel, Valentin Fleischle und Oskar Becker; Team „Tiger“ Leo Rieg, Joshua Hall, Jacob Doberschütz, Tim Schneider, Peres Mosolf, Milo Ernstmeier, Dylan Wiebeck und Felix Eigen