19. März 2017
 Zweimal Bronze für Judonachwuchs bei Bundessichtungsturnier

Beim Bundessichtungsturnier für die Jugend unter fünfzehn Jahren konnten sich Olivia Siegemund und Moritz Fischer vom JudoTeam Steinheim bronzenes Edelmetall in ihren Klassen erkämpfen.

Über dreihundertsechzig Judoka aus dem Süden und Südwesten der Republik waren in Backnang an zwei Wettkampftagen auf die Matte gegangen, um sich erstmals auf nationalem Niveau zu präsentieren. Der Deutsche Judo-Bund nutzt das Turnier für eine erst Sondierung junger Talente. Folgen werden dann im Frühjahr noch zwei weitere Sichtungsturniere der Jugend unter sechzehn Jahren.

Moritz Fischer setzte sich in seinem Auftaktkampf in der Klasse bis 60 Kilogramm mit Uchi-Mata (Innenschenkelhüftwurf) und anschließendem Haltegriff gegen Leon Maier aus Mosbach durch. Bastian Sauerwald aus Nordrhein-Westfalen war für Fischer noch eine Nummer zu groß, gleich drei Wertungen musste er an den Konkurrenten abgeben. In der Trostrunde ließ das Steinheimer Judotalent nichts mehr anbrennen. Mit zwei vorzeitigen Siegen durch seine Spezialtechnik, den Uchi-Mata, erreichte er das kleine Finale. Im Kampf um Platz drei sicherte er sich den Podestplatz gegen Robert Lang von der Landesauswahl NRW, ebenfalls mit der Hüfte und einem sauber herausgearbeiteten Haltegriff.

Olivia Siegemund, bis 36 Kilogramm, hatte in ihrem ersten Kampf gleich die Finalgegnerin der Süddeutschen Meisterschaften Amelie Lenhard vom TSV München Großhadern. Nach der doppelte Kampfzeit, sechs Minuten, konnte sich die Großbottwarerin gegen die Süddeutsche Meisterin mit einer kleinen Wertung für eine Außensichel durchsetzen. Mit einer fulminaten Außensichel setzte sich die Kämpferin aus der Urmenschensatdt gegen Anne Sommer vom Landesverband NRW durch. Im Halbfinale fand sie kein Mittel gegen Emilia Jung aus Nordrhein-Westfalen und verpasste den Finaleinzug durch einen Haltegriff. Bronzens Edelmetall sicherte sich die Schülerin vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg gegen Katharina Boes von der Landesauswahl NRW mit einem Uchi-Mata.

Luca Stadlmeir sammelte bei diesem hochkarätigen Turnier wertvolle Erfahrungen. Der Steinheimer musste nach einem Sieg und zwei knappen Niederlagen die Segel in der Klasse bis 40 Kilogramm streichen. (tk)